CIMEA – Internationales Komitee der Kinder- und Jugendorganisationen
Die Pionierorganisation „Ernst Thälmann“ in der DDR gehörte zu den Gründern der CIMEA. In dem Buch „So sind wir“ – 1978 im „Der Kinderbuchverlag Berlin“ erschienen, wurde ausführlich über die Aufgaben und Ziele des Komitees der Kinder- und Jugendorganisationen berichtet.
Gegründet wurde das CIMEA, damit der Weltbund der Demokratischen Jugend noch besser für die Interessen und die Rechte der Kinder kämpfen kann. Zunächst gab es ein Kinderbüro, das auf Beschluß des Exekutivkomitees im Februar 1958 gebildet worden war. Auf der VI. Generalversammlung des WBDJ im August 1962 in Warschau legten die Vertreter von Kinderorganisationen aus 27 Ländern aller Erdteile fest, dieses Büro in das CIMEA umzubilden. Sie beschlossen das Statut dieser Spezialorganisation.
Mitglied des CIMEA können Kinder- und Jugendorganisationen, Kinder-abteilungen und alle Organisationen und Institutionen sein, die sich dafür einsetzen, die Kinder im Geiste des Friedens, der Freundschaft und des sozialen Fortschritts zu erziehen. Das CIMEA ist eine demokratische Organisation und vertritt gegenwärtig mit seinen angeschlossenen Organisationen mehr als 50 Millionen Mitglieder. Es kämpft um die Verwirklichung der Rechte der Kinder, unabhängig von ihrer Rasse, Hautfarbe, ihrer Sprache und politischen Überzeugung. So setzt sich das CIMEA zum Beispiel für das Recht aller Kinder ein, gesund aufzuwachsen, ausreichende Ernährung und Erholung,genügenden Wohnraum und ärztliche Betreung zu haben. Jedes Kind soll das Recht auf Bildung haben, vor Ausbeutung bewahrt werden und stets Schutz und Hilfe erhalten.

