VEB Buna Schkopau
Die Buna-Werke in Schkopau, zwischen Merseburg und Halle (Saale) gelegen, waren eine Tochtergesellschaft der zur I.G. Farben gehörenden Ammoniakwerk Merseburg GmbH (die späteren Leunawerke) … Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden die Buna-Werke in eine Sowjetische Aktiengesellschaft (SAG) umgewandelt. 1954 wurden die zur SAG Kautschuk gehörenden Chemischen Werke Buna in einen Volkseigenen Betrieb (VEB) der DDR überführt und zum Kombinat VEB Chemische Werke Buna.“
Der Sage nach ließ der im 15. Jahrhundert in Merseburg regierende Bischof Thilo von Trotha seinen treuen Diener hinrichten, weil dieser in den Verdacht geraten war, seinem Herren einen wertvollen Ring gestohlen zu haben. Nach längerer Zeit wurde bei Dacharbeiten am Merseburger Schloss der Ring in einem Rabennest entdeckt.
Zur Mahnung, niemals im Jähzorn zu richten, ließ Thilo von Trotha einen Raben in Gefangenschaft nehmen. Aus Reue änderte er sein Familienwappen und übernahm einen Raben mit einem goldenen Ring im Schnabel in sein Schild.
Seither wurde das Wappen mit dem Raben, der einen Ring im Schnabel trägt, an vielen öffentlichen Bauwerken angebracht. Noch heute lebt ein Rabenpärchen im Merseburger Schloss.

