Messemännchen

Der Begriff Leipziger Messe steht allgemein für eine seit dem 12. Jahrhundert belegbare, mehrmals jährlich in Leipzig abgehaltene Marktveranstaltung (Messe) von überregionaler Bedeutung, siehe dazu die Geschichte der Leipziger Messe. Heute steht der Begriff zudem synonym für sowohl für das seit 1996 im Norden der Stadt Leipzig im Stadtteil Seehausen befindliche Messe-, Kongress- und Ausstellungsgelände als auch für das 1991 gegründete und auf dem Messegelände ansässige Unternehmen Leipziger Messe GmbH.

Von ca. 1895 bis zum Jahr 1991 stand der Begriff Leipziger Messe für die Mustermesse (Kürzel: MM). Die Mustermesse machte Leipzig zum Welthandelsplatz. Das Kürzel MM findet sich bis heute durch zwei übereinandergesetzte M im Logo der Leipziger Messe GmbH und befindet sich auch auf dem Messeturm am Eingang des Messegeländes im Norden Leipzigs sowie als markantes drehendes Werbesignet auf dem Wintergartenhochhaus in der Leipziger Stadtmitte. Erschaffen hat das MM-Logo Erich Gruner aus Leipzig.

1964 – Als Werbe- und Souvenirfigur des Leipziger Messeamtes erblickt das „Messemännchen“ das Licht der Messewelt. Sein Schöpfer ist im Auftrag des Leipziger Messeamtes der Kunstpreisträger der DDR Gerhard Behrendt. Anlässlich der Herbstmesse wird es zunächst den Journalisten vorgestellt, bevor es zur Jubiläumsmesse käuflich erworben werden kann.